Vainille

Vanilleschote

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Vanille-asu-Ecuador

Unsere Vanille kommt direkt aus dem Amazonasgebiet Ecuadors. Die Familien bauen die Vanille im traditionellen System, genannt „Chakra“ (Waldgarten), zusammen mit Guayusa Tee, Kakao und anderen Produkten für ihre Selbsterhaltung an.

Obwohl die Vanillepflanze schon bei uns wuchs, haben wir sie anderweitig verwendet, weshalb ihr Anbau für den kommerziellen Konsum für uns doch neu ist. Die Vanille aus dem Amazonasgebiet bietet eine Einkommens- Erweiterungsmöglichkeit für die Familien und dadurch den Schutz des Regenwaldes.

Vanille aus dem Amazonas

Woher kommt die Vanillepflanze?

Die Vanillepflanze hat ihren Ursprung in Mexiko. Dort wurde das Gewürz zu präkolombianischen Zeiten von den Azteken geschätzt, die das Aroma der Vanille den Göttern in Form eines Getränks aus Mais, Kakao und Vanille anboten. Nachdem die Vanilleschoten durch die Kolonialisten nach Europa gebracht wurden, wird die Vanillepflanze heutzutage hauptsächlich in den Tropen und Subtropen in Ländern Asiens und Afrikas angebaut. Madagaskar ist dabei das weltweit größte Anbaugebiet der Vanille. Die Vanille ist von enormer wirtschaftlicher Bedeutung da sie nach Safran das zweitteuerste Gewürz der Welt ist. In der Lebensmittelindustrie wird sie hauptsächlich für die Schokoladenproduktion, die Eisherstellung und für Softdrinks, sowie die Parfümherstellung verwendet.

Vanille-asu-Ecuador

Was ist das Besondere an der Vanillepflanze aus Ecuador?

Völker-in-Ecuador

In der Region „Napo“ im Amazonasgebiet Ecuadors gibt es eine endemische Vanille- Pflanze, was bedeutet, dass diese Pflanze weltweit in ihrer natürlichen Form ausschließlich in dieser bestimmten Region zu finden ist. In diesem Fall handelt es sich um die Sorte „Vanilla Odorata”.

Sie zeichnet sich insbesondere durch ihren mit 3,0% außergewöhnlich hohen Gehalt an Vanillin aus. Herkömmliche Vanilleschoten haben dagegen einen Vanillingehalt von 2,0%. In der Provinz Napo wächst diese besondere  Vanillepflanze schon Jahrhunderte lang im tropischen Regenwald wo sie als Orchidee geschätzt wurde, die Schoten wurden jedoch kaum verwendet.

Nur vereinzelt nutzten ein paar Bewohner*innen dieser Region des Amazonas die Vanilleschoten, um alkoholischen Getränken ein anderes Aroma zu geben.

Heutzutage sind die Schoten als Gewürz sehr beliebt und wertvoll und werden in den Chakras der Kichwas angebaut. Durch den hohen Anteil an Vanillin bilden sich auf den Vanilleschoten teilweise unregelmäßige, weiße Kristalle, wie eine Art „Raureif“. Diese sind feinste Zuckerkristalle, die ganz natürlich durch das Ausschwitzen während der Fermentierung entstehen, und keinesfalls auf eine Schimmelbildung hindeuten, sondern im Gegenteil ein Qualitätsmerkmal hochwertiger Vanille darstellen. Diese Kristalle können auch vermarktet werden.

Kallari Kooperative: Pionier im Vanilleanbau im ecuadorianischen Amazonas

Erst 2013 initiierte die Kallari Kooperative ein Projekt womit sie das Vorkommen von Vanille in der Region Alto Napo ausfindig machen konnten und systematisch untersuchen. Aus gesammelten Proben der Kooperative Kallari konnten zwei Arten der Vanille in dieser Provinz identifiziert werden. Bei den  Produzent*innen werden diese Arten  „Wilde Vanille“  und „Wasser Vanille “ genannt. 

Seitdem schult Kallari ihre Mitglieder und auch die Mitglieder anderer Kooperativen, damit die Vanille genauso wie Kakao und Guayusa in ihren Chakras angebaut wird. 

Die Vanille wird in geringem Umfang durch heimische Insektenarten auf natürliche Weise bestäubt. Um die Produktion zu verbessern, muss die Bestäubung der Vanilleblüten per Hand durchgeführt werden, da ansonsten die Produktion zu gering und damit nicht wirtschaftlich ist. 

Vainille

Die schwierige Bestäubung und aufwändige Pflege wird bevorzugt von Frauen durchgeführt, da sie die Feinfühligkeit und Ausdauer für diese Herausforderung haben. Durch den Anbau der Vanille können also vor allem Frauen wirtschaftlich unabhängig werden und ihre Teilnahme an organisatorischen und politischen Entscheidungen innerhalb ihrer Organisationen, wie Kallari, stärken.

Das Ziel der Kleinbauer*innen der Kooperative Kallari ist es, mit Anbau, Weiterverarbeitung und Vermarktung der Vanille im internationalen Markt Fuß zu fassen und damit eine Wertschöpfungskette zu schaffen, die sowohl die Produzent*innen, als auch die indigenen Gemeinschaften wertschätzt und begünstigt ohne dabei der Umwelt zu schaden. 

Aufgrund ihres hohen Preises von bis zu 500 Dollar  pro Kilo, wird die „Vanilla Odorata“ als „grünes Gold“ des Amazonas bezeichnet. 

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